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Förderung · 7 Programme

Was steht dir zu?

KfW-Kredite, BAFA-Zuschüsse und Landes-Wohnraumförderung — die wichtigsten Programme für Neubau und Sanierung 2026 im Überblick, mit Höhen, Voraussetzungen und Kombinierbarkeit.

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Neubau-Förderung

Für Bauherren gibt es drei wichtige Förder-Töpfe: die KfW-Förderung für klimafreundlichen Neubau (KFN) und die Wohneigentumsförderung für Familien (KfW 300), sowie die Landes-Wohnraumförderung der jeweiligen Landesbanken. Wer einen KFN-Standard mit QNG-Siegel baut, kann die Kombination dieser Programme nutzen und den Zinsvorteil erheblich multiplizieren.

Sanierungs-Förderung

Für Bestandsgebäude gibt es zwei Förderpfade: die BEG Wohngebäude-Komplettsanierung (KfW 261) für den Schritt zum Effizienzhaus-Standard und die Einzelmaßnahmen-Förderung des BAFA für Dämmung, Fenster oder Anlagentechnik. Die Heizungsförderung als Teil der Einzelmaßnahmen-Förderung läuft seit 2024 über die KfW (458) und erreicht bis 70 % Zuschuss.

So kombinierst du Förderungen

Die meisten Förder-Programme lassen sich parallel nutzen, solange man die De-minimis-Regelungen beachtet: zum Beispiel KfW 297 Klimafreundlicher Neubau + BAFA-Heizungsförderung + Landes-Wohnraumförderung. Wer die maximale Förder-Höhe erreichen will, sollte vor Baubeginn einen zertifizierten Energieberater einbinden — das ist bei vielen Programmen ohnehin Pflicht und bringt oft einen iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten.

Förder-Anträge werden immer vor Baubeginn gestellt. Eine nachträgliche Beantragung ist nicht möglich. Der Antrag für die KfW-Programme läuft über die Hausbank; bei BAFA-Einzelmaßnahmen direkt beim BAFA über das Online-Portal.